Bernd Oppl

Hidden Rooms

Bernd Oppls künstlerische Arbeitsfelder sind architektonische  Raummodelle, Fotografien und Videoinstallationen,  die sich zu komplexen Systemen verbinden und unsere Wahrnehmung inspirieren  und hinterfragen, analysieren und täuschen.

Für den Kunstraum Dornbirn entwickelt Bernd Oppl ein architektonisches Setting angelehnt an das nicht mehr existierende erste kommerzielle Filmstudio von William K. L. Dickson, genannt „Black Maria“, ein Filmstudio-Prototyp, der Architektur und Apparat zugleich war. Das diffizil komponierte Setting von ineinander verschränkten Ebenen regt Assoziationen an und führt den Besucher in Micro- und Macro Welten und wieder zurück.

Bernd_Oppl-Einladung

Bernd Oppl

Hidden Rooms

In meiner Arbeit spüre ich der Frage nach, in welchen Räumen wir uns bewegen: in fremden und selbst geschaffenen, in realen und virtuellen Architekturen, in äußeren und inneren, in physischen und psychischen Räumen. Durch welche gesellschaftlichen Veränderungen und Technologien werden diese Räume geformt und beeinflusst? Wann tauchen neue Raumgestalten auf oder verschwinden wieder aus unserem Leben? Üblicherweise sind Räume Container für Lebenssituationen, in den Räumen spielt sich das Leben ab. In meinen Objekten, konzeptionellen Arbeiten und Installationen werden die Räume selbst zu Protagonisten und beginnen von sich aus zu erzählen, was in ihnen geschieht oder nicht geschieht.