Bruno Gironcoli

Das Werk des 2010 verstorbenen Künstlers Bruno Gironcoli stellt in seiner Art eine Besonderheit innerhalb der österreichischen jüngeren Kunstgeschichte dar und konfrontiert den Betrachter in seiner Rätselhaftigkeit und kaum erträglichen Spannung immer neu.

Sein dichtes und umfangreiches Oeuvre  demonstriert Möglichkeiten einer „Bildhauerei nach dem Ende der Bildhauerei“[1], seine Werke sind mysteriöse Gebilde, Konglomerate aus Alltagsgegenständen und Figuren, die durch ein fragiles Netz persönlicher Mythologien verbunden scheinen.

Die Ausstellung im Kunstraum Dornbirn wird in Zusammenarbeit mit der Galerie Thoman, Innbruck/ Wien und der Bruno Gironcoli Werk Verwaltung GmbH realisiert.

 

[1] Arie Hartog, Ausstellungskatalog Bruno Gironcoli, Herausgeber Gerhard – Marcks – Stiftung, Bremen 2007

Ohne Titel (Spitzen), 1997
Ein Körper, zwei Seelen, 2001
Ohne Titel, 1992/95
Ohne Titel, Die Ungeborenen, 1996 - 2004 Detail
Bruno Gironcoli