Inhalt
Urs-P. Twellmann
Forstrevier 3
Text und Interview von/mit Nina Schedlmayer und Urs-P. Twellmann
Zweisprachig (Deutsch/Englisch)
32 Seiten mit rund 40 Abbildungen
Paperback, 21 x 29,5 cm
Euro 15.- / SFr 27.-
ISBN 3-939738-67-1
erschienen im Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2007

Urs Twellmanns künstlerische Praxis ähnelt in vielen Aspekten jener der frühen Land Art: Er arbeitet fast ausschließlich mit Holz, das er meist vor Ort mit Hilfe einer Kettensäge zu Skulpturen transformiert – diese lässt er dann, dokumentiert auf Fotografien, dort zurück. Die Ideen dafür entwickelt er in seinem Atelier, das er selbst eher als Labor denn als geheim-nisvollen Ort künstlerischer Produktion sieht. Die halbe Welt hat Twellmann bereist für seine Arbeiten, die häufig in der Landschaft ebenso bald wieder verschwinden, wie sie entstanden sind1. In dieser Hinsicht schließt er an frühe Werke von Robert Smithson oder Michael Heizer an. Auch wenn sich Twellmann, wie er betont, der Land Art nicht wirklich verwandt fühlt, so teilt er mit ihr in diesen Arbeiten den Aspekt des Ephemeren, des für ein herkömmliches Kunstpublikum Nicht-Sichtbaren.